„Digitales Programmheft“ Teil 3: Der Theaterworkshop im Roten Haus der Bühnen der Stadt Köln

Müde, aber glücklich. Die 5a der GDM beim Theaterworkshop

So eine Kinderoper braucht ja schon eine ganz schön Menge an Vorbereitung. Kostüme, Bühnenbilder, Requisiten, Techniker. Aber was wird eigentlich von den Künstlern verlangt? Um das herauszufinden, sind wir heute in die Rollen der Akteure geschlüpft und haben uns die Handlung der Kinderoper: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ganz praktisch erarbeitet.

Auf geht’s! Tag 3 des „digitalen Programmhefts“ der Oper Köln

Erstmal ein WarmUp

Um uns auf die darstellerische Arbeit einzustellen, begannen wir mit einer Synchron-Übung: Frank Rohde, der Theaterpädagoge der Oper, gab uns ganz genaue Bewegungsanweisungen, die wir dann gemeinsam in unserer Gruppe synchron ausführen sollten. Gar nicht so einfach. Aber am Ende wurden wir fast so gut wie die Profis.

Weiter ging es mit Whoosh!

Whoosh! ist eine Erfindung von Frank Rohde. Die Handlung eines Stücks wird in komprimierter Form erspielt. Die Rollenzuweisungen erfolgen auf Handzeichen, ebenso Szenenwechsel. Auf das Kommando „Whoosh!“ verlassen alle Darsteller die Bühne und machen Platz für die nächsten spielwütigen Kinder.

WHOOSH!

Requisiten

Nachdem wir die Handlung erarbeitet und unsere schauspielerischen Leistungen auf die Probe gestellt hatten ging es weiter zu den Requisiten. Wie bespielt man ein Requisit? Reicht es, das Requisit mit den Händen pantomimisch zu formen, oder muss man nicht eher seinen Gebrauch darstellen. Natürlich letzteres. Ob Badewanne, Telefon, Banane oder Regenschirm. Wir wurden zu absoluten Spezialisten der Darstellung von Requisiten. Und wir wissen jetzt auch, dass erst die Requisiten die Figuren spielfähig machen und einen ganz bestimmten Aspekt ihres Charakters hervorheben. Sehr clever gespielt.

Musik

Klar. Oper ohne Musik, wäre gar keine Oper. Also widmeten wir uns im letzten Teil unseres Workshops der Musik zu. Wie hat sich der Komponist die Hauptrollen vorgestellt. Welche Parameter der Musik zeigen uns auf, welche Eigenschaften die Protagonisten besitzen? Sind die Räuber eher lieb oder böse einzustufen? Wie läuft eine Prinzessin? Und was ist mit dem Glückskind? Wir haben alle unser eigenes Rollenprofil erstellt und dann mit der Musik des Komponisten verglichen. Interessant wie unterschiedlich man sich Rollen vorstellt.

Nach diesem ziemlich anstrengenden Tag, sind wir bereit für den kommenden Besuch der Sänger auf der Probebühne im Staatenhaus. Wir können jetzt viel besser einschätzen, was den Sängerinnen und Sängern abverlangt wird und ob sie es gut machen, erzählen wir euch nach Tag 4.

Eure 5a