Inklusion

Die Geschichte dazu lesen sie ganz unten auf dieser Seite.

Hier finden Sie den aktuelle Flyer mit den wichtigsten Handlungsfeldern unserer Arbeit im Bereich der Inklusion, sowie den AnsprechpartnerInnen:

Inklusionskonzept an der Gesamtschule Dellbrücker Mauspfad (angelehnt an das Konzept der Willy-Brandt-Gesamtschule) (BRÜC, Stand 01.10.18)

Seit dem Schuljahr 2012/2013 unterrichten wir SchülerInnen mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam in inklusiven Klassen. Das sind SchülerInnen mit Förderbedarfen in den Bereichen Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung, Lernen, Geistige Entwicklung, Körperliche und motorische Entwicklung und Hören und Kommunikation.

Wesentliche Elemente unserer inklusiven Arbeit sind: 

  • Team-Teaching im Unterricht: Stundenweise unterrichten in den inklusiven Klassen Regel- und SonderpädagogIn gemeinsam. Damit kann auf individuelle Bedürfnisse einzelner SchülerInnen oder der Gruppe intensiv eingegangen werden. 
  • SonderpädagogInnen in Teams und Klassen: Die SonderpädagogInnen sind den Jahrgangsteams zugeordnet und mit den Fach- und StammgruppenlehrerInnen gemeinsam verantwortlich für die sonderpädagogische Förderung der SchülerInnen in diesen Teams. Wöchentlich treffen sich die StammgruppenlehrerInnen und SonderpädagogInnen gemeinsam mit dem Abteilungsleiter im Inklusionsteam
  • Förderpläne definieren Ziele und Maßnahmen: Individuelle Förderpläne für alle SchülerInnen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf werden gemeinsam von Regel- und SonderpädagogInnen geschrieben und mit Eltern und SchülerInnen zweimal jährlich besprochen. 
  • Schulbegleiter sichern den Schulbesuch: Einzelne SchülerInnen werden durch SchulbegleiterInnen so unterstützt, dass sie an unserem Unterricht erfolgreich teilnehmen können. Diese Schulbegleiter werden vom Jugend- oder Sozialamt gestellt. 
  • Lernbüro: Ab dem Jahrgang 7 können SchülerInnen zu festen Zeiten im Lernbüro zusätzliche Unterstützung durch SonderpädagogInnen bekommen. Dies sind zum Beispiel individuell angepasste Aufgaben, intensive Erklärung oder Unterstützung beim Erarbeiten des Stoffes. 
  • Inklusive Berufsorientierung: Ab dem Jahrgang 8 bieten wir für SchülerInnen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf den
  • Praxistag. Durch die Arbeit im hauswirtschaftlichen und technischen Bereich sowie durch Projekte mit außerschulischen Kooperationspartnern wie dem Grünflächenamt, verschiedenen Betrieben und Berufskollegs sollen die SchülerInnen ihre Stärken erleben und entwickeln und der Übergang in den Beruf angebahnt werden. 

Geschichte zum Bild: (Tiere leicht geändert, Sinn der Gleiche)

Es gab einmal eine Zeit, da hatten die Tiere eine Schule. Der Unterricht bestand aus Rennen, Klettern, Fliegen und Schwimmen, und alle Tiere wurden in allen Fächern unterrichtet. Die Ente war gut im Schwimmen, besser sogar als der Lehrer. Im Fliegen war sie durchschnittlich, aber im Rennen war sie ein besonders hoffnungsloser Fall. Da sie in diesem Fach so schlechte Noten hatte, musste sie nachsitzen und den Schwimmunterricht ausfallen lassen, um das Rennen zu üben. Das tat sie so lange, bis sie auch im Schwimmen nur noch durchschnittlich war. Durchschnittliche Noten waren aber akzeptabel, darum machte sich niemand Gedanken darum, außer: die Ente.
Der Adler wurde als Problemschüler angesehen und unnachgiebig und streng gemaßregelt, da er, obwohl er in der Flugklasse alle anderen darin schlug, darauf bestand, seine eigene Methode anzuwenden.
Das Kaninchen war anfänglich im Laufen an der Spitze der Klasse, aber es ertrank fast im Schwimmunterricht und musste von der Schule abgehen trotz des vielen Nachhilfeunterrichts im Schwimmen.
Das Eichhörnchen war Klassenbester im Klettern, aber sein Fluglehrer ließ ihn seine Flugstunden am Boden beginnen, anstatt vom Baumwipfel herunter. Es bekam Muskelkater durch Überanstrengung bei den Startübungen.
Die mit Sinn für’s Praktische begabten Präriehunde gaben ihre Jungen zum Dachs in die Lehre, als die Schulbehörde es ablehnte, Buddeln in den Unterricht aufzunehmen.
Nachdem der Aal sich geweigert hat zu klettern und zu fliegen wurde die Schule geschlossen.

Quelle: „Legasthenie muss kein Schicksal sein“ von E.-M. Soremba; Lehrerin ; Herder Verlag 1995

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